11.1. Das Tor zur Hölle
Überall
hingen Vermisstenanzeigen von Carmen, die seit dem 15.11. spurlos verschwunden
war. Drei Wochen war es her, seit man sie zuletzt auf dem Schiff gesehen hatte
und danach nicht mehr zu Gesicht bekam. Mit einem Unterwasserboot suchte man
nach der vermissten Person, doch es war vergebens. Carmen tauchte nirgends auf
und man ging schon davon aus, dass man sie nicht mehr lebend finden würde. Ethan
konnte das einfach nicht verstehen. Wenn nicht die Normalsterblichen sie
auffinden konnten, so mussten doch die Göttinnen einen Weg haben, seine
Arbeitskollegin ausfindig zu machen. Aber nein, auch sie waren ratlos. Total
neben sich getreten, saß er in seinem Bürosessel und seufzte vor sich hin.
Tyler und Ava waren seit drei Wochen auf der Suche nach Dwight und verzichteten somit auf ihre Flitterwochen. Morgen wollten die beiden zurück kommen und der Polizist hoffte, dass sie ihn wenigstens nicht im Stich lassen würden und gesund und munter wieder auftauchten. In seinen Gedanken versunken, klingelte auf einmal sein Telefon. Lustlos trottete er zum Telefon und nahm lieblos den Hörer ab, „Ja bitte?“ Total außer sich stammelte Hope etwas von einem Polizeieinsatz, wo sie ihre Mandantin festgenommen hatte und er so schnell wie es ging ins Fellowship Gefängnis kommen sollte. „Ich warte hier auf dich. Bitte komm sofort. Sie ist mein erster richtiger Mandant den ich vertrete und ich will den Fall nicht verlieren!“ Zum Glück konnte Hope seinen Gesichtsausdruck über das Telefon nicht sehen, denn er vertrete genervt seine Augen. Auf so etwas hatte er gar keine Lust, aber was sollte er tun? Er war im Einsatz und außerdem gehörte Hope zu seinen Freunden, weshalb er seine Jacke packte und das Revier verließ…
Jahr 1993: Haus der Carrendoors
Ängstlich klammerte sich Ava an Tylers Oberarme und versteckte sich hinter seinen Schultern. „Wo sind wir hier?“, fragte Ava und blickte immer für einen kurzen Moment hinter seinen Rücken hervor hervor. Tyler öffnete seine zusammengefaltete Hand und blickte auf die goldene Glocke die Ava und Tyler an diesem Ort gebracht hatten. Die Glocke war etwas ganz besonderes, denn sie konnten damit nur mit ihren Gedanken allein an die Orte springen, wo sie hin wollten. Tyler dachte an seinen Sohn und landete jedoch in seiner eigenen Vergangenheit. „Du brauchst keine Angst haben, wir sind in meinem alten Schlafzimmer. Schau mal, da sind meine ganzen Power Ranger Figuren.“ Grinsend lief er zu seinen alten Spielsachen und nahm sie mit glänzenden Augen in seine Hand. In seinem Kopf erwachten alte Erinnerungen aus seiner Jugend, an die er sich immer gerne wieder erinnerte: „Ich fand immer den roten Ranger cool... wie heißt er denn nochmal?“ Ava schaute sich im Zimmer um und stellte fest, dass es ein typisches Jungenzimmer war. Auf den Boden lagen Spielsachen, Kleider und auf den Regalen waren Pokale aus gewonnene Baseballspielen und Auszeichnungen von seinen schulischen Leistungen. Sein Schreibtisch war total unordentlich, die Bücher und Hefter wurden auf den Tisch aufgeschlagen und die Stifte unordentlich in sein Mäppchen gestopft. Das totale Gegenteil spiegelte sich auf seinem Bett ab. Diese war nämlich ordentlich gemacht und hatte nicht eine Falte in der Decke. Wahrscheinlich hatte es seine Mutter gemacht und Ava lachte ein mal kurz auf. Es war aufregend zu sehen, wie Tyler als kleines Kind gelebt hatte. Als sie den Blick vom Bett auf den Nachttisch richtete, entdeckte sie ein Bild, worauf Tyler und seine beiden Eltern zu sehen waren.
Sie
setzte sich auf das Bett und nahm das Bild in die Hand. „Das
war am Tag meiner Einschulung. Damals hatte ich dieses Bild nicht gemocht, da
ich an diesem Tag die neuen Kleider anziehen musste, die meine Mutter extra für
die Einschulung gekauft hatte. Ich habe mich so geschämt, da ich gedacht hatte,
dass ich mit diesem Aufzug sicherlich keine Freunde finden würde“,
äußerte sich Tyler und setzte sich neben seine Frau. Ava konnte sich das Lachen
nicht verkneifen und kicherte vor sich hin. Für Tyler war das etwas unangenehm,
weshalb seine Wangen leicht erötteten. „Jetzt
komm, sag bloß nicht dass du in jüngeren Jahren nicht solche komische Klamotten
tragen musstest. Bestimmt hattest du die typischen geflochtenen Zöpfchen und ein
rotes Kleid.“ Ava schüttelte den Kopf und
wollte gerade antworten, als die beiden im Treppenhaus jemand in den oberen
Stockwerk laufen hörten. Tyler sprang sofort unters Bett und zog Ava ebenfalls
darunter, „Früher war das mein bestes Versteck,
wenn meine Mutter mit mir zum Friseur gehen wollte.“
Nach diesen Worten öffnete sich die Tür und beide hielten die Luft an um nicht
aufzufallen. An den Füßen konnte man erkennen, dass es wohl der jüngere Tyler
sein musste. Ava und Tyler folgten mit ihren Augen den flinken Schritten und
warteten ab, was der Kleine nun machen würde.
Pfeiffend ließ der 11-jährige Tyler sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch fallen und griff nach dem Füller um seine restlichen Hausaufgaben zu erledigen. Ava hielt sich die Hand vor dem Mund um sich das Lachen zu verkneifen, da ihr auffiel, dass Tyler schon als kleines Kind immer an die Decke starrte, wenn er über etwas nachdachte. Plötzlich nahm der Anwalt ein Schimmer neben sein jüngeres ich wahr und verzog unglaubwürdig seine Augenbrauen. Dieser Schimmer entpuppte sich als eine halbdurchsichtige Frau im weißen Kleid und hochgesteckten blonden Haaren. Anscheinend hatte der Kleine damals gar nicht gemerkt, dass jemand direkt hinter ihm stand und konzentrierte sich weiterhin auf die Schulaufgaben. Erst als die Frau ihm durch die Haare strich, zuckte der jüngere Tyler zusammen und dachte aber, dass er sich das nur eingebildet hatte, dass ihm jemand durch die Haare fasste.
Der Anwalt schluckte einmal und blickte Ava mit einem unglaubwürdigen Gesichtsausdruck an. „Ich glaube, dass ich schon in jüngeren Jahren von Geistern heimgesucht wurde.“ „Wie bitte? Ich bekomme grad voll die Gänsehaut, weißt du das? Ja und was siehst du gerade?“ Tyler blickte noch einmal zu seinem jüngeren Iich und sah, wie der Geist vor sich hin redete. „Mein kleiner Junge. Mein kleiner Tyler wirst einmal ein ganz großer. Du wirst die Menschen vor den Dämonen beschützen und ein Held sein.“ Tyler wandte sich wieder zu seiner Frau und flüsterte ihr zu, dass dieser Geist wahrscheinlich keine bösen Absichten hatte, weil sie einen solchen Eindruck hinterließ.
Unerwartet
tauchte eine weitere Person auf, die der Kleine ebenfalls nicht wahrnahm. Für
den 25-jährigen Anwalt war diese Person mittlerweile nicht mehr unbekannt, denn
es war der Schattendämon, der im Zimmer auftauchte und gefährlich zum jüngeren
Tyler und dem Geist blickte. „Du hast hier
nichts verloren, verschwinde!“, forderte die
Frau im weißen Kleid auf und stellte sich schützend vor dem kleinen Jungen. Der
Dämon warf daraufhin einen Feuerball auf den Geist, wodurch diese Gegen den
Kleiderschrank fiel und bewusstlos zu Boden fiel. Der Dämon löste sich kurz auf
und erschien direkt hinter dem 11-Järigen Tyler wieder. Aus seiner Hand strömte
ein dunkler Nebel, welcher der Junge einatmete und wie eine Hypnose
funktionierte. „Mach das Tor zur Hölle auf“,
befahl der Schattendämon und sorgte dafür, dass der 11-Jährige auf seinen Block
einen großen schwarzen Kreis malte und merkwürdige Zeichen darin schrieb..
Aus der Bewusstlosigkeit wieder erwacht, schleuderte die Frau im weißen Kleid einen Wirbel auf den Dämon, wodurch dieser erschrocken von dem Jungen wich. „Lass ihn in Ruhe!“, schrie sie und ließ aus ihrer Hand einen Elektroschlag frei. Wütend löste sich der Dämon auf und hinterließ noch drohende Warnungen: „Es ist noch nicht vorbei. Das Tor zur Hölle wird früher oder später geöffnet werden… Du kannst das nicht verhindern…“ Besorgt um den kleinen Tyler, erhob sie sich vom Boden und eilte zu ihm. Sie sah, wie die Augen des kleinen Jungen wieder normal wurden, „Was habe ich denn da gemalt“, wunderte sich der kleine und schaute sich die Zeichnung an, die er unter der Hypnose gemalt hatte. Während er noch darüber nachdachte und der Geist sich um das Kind sorgen machte, rief eine Stimme nach dem kleinen Jungen, „Tyler bist du ihm Zimmer?“ Bevor die Mutter, Elisabeth Carrendoor, im Zimmer auftauchte, löste sich der Geist in Luft auf. „Tyler kommst du? Dein neuer Schulfreund Ethan steht vor der Tür und will mit dir auf den Sportplatz. Bist du denn mit den Hausaufgaben fertig?“ Der 11-Jährige blickte auf seine Zeichnung und auf die ungelöste Rechenaufgabe. „Ja, ich habe alle Hausaufgaben gemacht“, flunkerte er und riss das Blatt mit der merkwürdigen Zeichnung aus dem Block und verstaute dies in seinem Nachttisch. Etwas misstrauisch sah die Mutter ihren Sohn an, kaufte es ihm aber ab, als er sie lächelnd anschaute. „Zieh dir bitte eine Jacke an und komm vor dem Abendessen heim.“ „Ja ja, ich bin kein kleines Kind mehr, Mum.“…
Heutige Zeit: Fellowship Gefängnis
„Lassen Sie mich bitte mit Miss Candis alleine.“ Hope forderte die Gefängniswärter aus der Zelle zu gehen und hinter sich die Tür zu schließen. Mit einer grimmigen Miene starrte Miss Candis ihre Anwältin an und wartete nur darauf, mit tausenden von Fragen gelöchert zu werden. Hope griff in ihre Aktentasche, holte eine Akte von ihrer Mandantin daraus und schlug sie auf den Tisch auf. Die Anwältin legte mehrere Bilder von Personen auf den Tisch und schob sie zu ihrer Mandantin. „In zwei von drei Fällen, sind sie die einzige Person, die des Mordes verdächtig sind und im dritten, also dem jüngsten Fall, sieht es sogar ganz schwer danach aus, dass sie die junge Frau ermordet haben. Zeugen haben ausgesagt, dass sie Sie in der Wohnung gesichtet haben und dass sie einen Streit zwischen Ihnen und Miss Thomas (die ermordete Frau) hören konnten. Sagen Sie mir bitte ganz offen und ehrlich ob sie die Personen getötet haben?“ Miss Candis presste ihre Lippen zusammen und schielte nur flüchtig auf die Bilder. Danach drehte sie ihren Kopf zur Seite und blickte zur Tür. Hope drängte ihre Mandantin auf eine Antwort: „Schweigen hilft uns leider nicht weiter. Wie soll ich Sie denn bitte vor der Todesspritze retten, wenn Sie nicht mit mir reden wollen?“
Miss
Candis drehte ihren Kopf genervt zu Hope und schien empört über Hopes Aussage zu
sein. Sie wollte ihre Hand in die Luft schlagen, doch merkte dann, dass sie am
Tisch festgeschnallt wurde. „Ich bin 22 Jahre
alt, habe gerade meinen Traumtypen kennengelernt und habe eine super tolle
Familie. Glauben Sie etwa wirklich, dass ich eine Mörderin sein könnte?“
Scheinheilig schlug Miss Candis ihre Augenlieder auf und zu und hoffte, dass die
Anwältin sie in Ruhe lassen würde. „Miss Candis,
halten Sie mich denn für so naiv? Ja, ich bin neu und meine blonden Haaren eilen
meinem Ruf voraus, doch ich kann Ihnen versichern, dass ich meine juristische
Fakultät nicht im Lotto gewonnen habe. Ich will doch nur ihre Unschuld beweisen.“
Hope versuchte ruhig zu bleiben, da sie nicht wollte, dass das Klima zwischen
ihr und ihrer Mandantin völlig in die Brüche ging. „Wir
kommen so nicht weiter. Ich gebe es auf…“
Enttäuscht darüber, dass Miss Candis nicht mit ihr kooperieren möchte, stand
Hope auf und lief zur Tür. Gerade als sie die Wärter bitten wollte, sie aus dem
Raum zulassen, öffnete Ethan die Tür. Miss Candis blickte verwundert zum
Polizisten und warf Hope fragende Blicke zu. „Wer
sind sie denn? Noch einer, der mich schon von vornherein verurteilt?“
Ethan winkte der Verdächtigen zu und wandte sich zu Hope „Vielleicht
schaffst du es ja aus ihr irgendetwas rauszubekommen. Ich habe mein bestes
versucht, aber leider will sie nicht mit mir reden.“
„Ich weiß doch gar nicht, um was es geht?“, widersprach er der Anwältin. Hope funkte ihm dazwischen, „Finde einfach heraus, ob sie eine Mörderin ist oder nicht. Schau, dass du herausfindest, was wirklich geschah…“ Danach packte sie Aktentasche und verließ das Zimmer ohne noch einmal auf ihre Mandantin zu schauen. Sie war frustriert und hoffte wirklich, dass ihr Freund mehr über die schweigsame Frau herausbekommen würde. Dieser blickte etwas verstohlen zu Miss Candis und setzte sich nach einem langem Atemzug auf den freien Stuhl . „Ich bin Ethan Bridgeman“, fing Ethan mit ruhiger Stimme an und streckte seine Hand in die Mitte des Tisches. Als er merkte, dass sie festgekettet war streckte er seine Hand noch weiter zu ihr hin. Die Mandantin verdrehte ihre Augen und gab Ethan einen lieblosen Händedruck. „Ich bin nicht gekommen um sie fertig zu machen. Ich denke, dass meine Kollegen sie schon zugetextet haben. Nun will ich mir einfach ihre Sicht anhören.“ Wieder verdrehte Miss Candis ihre Augen und seufzte gelangweilt vor sich hin. „Sie sind wohl die Ruhe in Person?“, merkte er an, „Eine Mörderin würde nun einen Heiden Aufstand machen und ihre Unschuld beteuern. Da sie auf mich einen Eindruck machen, als würden sie sich schon damit abgefunden haben, dass auf Sie eine hohe Strafe wartet, vermute ich und es könnte sein dass ich mich da irre, unschuldig sind.“ Ethan schaffte etwas, was Hope nicht erreichen konnte. Er hatte es geschafft, dass die Verdächtige dem Gegenüber länger als drei Sekunden in die Augen sah und aufmerksam zu hörte. Hope hatte den Druck, der auf sie lastet total in den Vordergrund gestellt und völlig vergessen, auf den Mandanten einzugehen. Ethan, der in der Vergangenheit oft mit Tyler zusammen gearbeitet hatte, war darin schon etwas geübt und konnte seine Potenziale wunderbar umsetzen.
Er baute langsam eine Beziehung zwischen ihm und der Verdächtigten auf - eine Basis, die für beide angenehm waren. „Glauben Sie mir, ihre Anwältin ist echt eine der liebevollsten Menschen die ich kenne. Sie würde nicht mal einer Fliege etwas zu Leide tun. Haben Sie etwas Rücksicht und Verständnis ihr gegenüber. Mein Freund, Mister Carrendoor, hatte Anfangs auch so seine Anlaufschwierigkeiten…“ Bei dem Namen von Tyler zuckte sie verwundert zusammen. „Tyler Carrendoor?“, fragte sie und warf Ethan einen fragenden Blick zu. „Ja, wieso? Kennen Sie ihn?“ „Ja, Nein, Also nicht direkt. Als ich merkte, dass ich in Schwierigkeiten geriet empfahl mir Pastor Kingston (Episode 1) den Anwalt Tyler Carrendoor aufzusuchen, da er mir womöglich weiterhelfen könnte.“ Ethan spitzte die Ohren und beugte sich zu Miss Candis. „Hat er Ihnen auch gesagt, wie Mister Carrendoor ihnen helfen konnte?“ Nickend antwortete die Verdächtigte, dass der Pfarrer meinte, dass der Anwalt sich nicht nur im Gesetz auskannte, sondern auch über das Übernatürliche bescheid wusste. „Er sagte mir, dass Mister Carrendoor mich vor der Dämonenhölle bewahren könnte...“ Ethan riss verwundert seine Augen auf und runzelte unglaubwürdig die Stirn… "Wie bitte?!"
Jahr 2028: Brooklyn City
Als das Kinderzimmer wieder leer stand, krochen Ava und Tyler unter dem Bett hervor. Der Anwalt öffnete sofort die Schublade des Nachttisches und nahm die Zeichnung an sich. „Jetzt fällt es mir wieder ein. Damals kam ich am Abend nach dem Sportplatz wieder in mein Zimmer und wunderte mich, dass die Zeichnung auf einmal weg war. Ich dachte immer, dass mein Vater oder meine Mutter die Zeichnung beim Aufräumen weggeworfen hatte aber…“ Noch bevor Tyler zu Ende sprechen konnte, wurden Ava und Tyler aus dem Kinderzimmer gerissen und standen nun mitten auf einer verwüsteten und zerstörten Kreuzung in Brooklyn. „… ich konnte ja mit 11 Jahren nicht ahnen, dass ich als 25-Jähriger in die Vergangenheit gereist bin und die Zeichnung mitgenommen habe...“, er beendete seinen Satz und blickte hinunter zu seine Frau, die aufgeregt nach Luft schnappte und sich fragte, wo sie gelandet waren. „T…Tyler, wo sind wir hier?“ Tyler blickte um sich und zuckte unwissend mit der Schulter. „Ich weiß es nicht… Ava ich weiß es wirklich nicht…“
Vom Himmel schossen auf einmal mehrere Gesteinsbrocken und im nächsten Moment tauchte eine junge blonde Frau auf, die den großen Steinen auswich. Als sie die zwei Personen entdeckte, blieb sie verwundert stehen, „Ihr lebt?“ Tyler verzog irritiert sein Gesicht, „Ja. Wieso? Sollten wir das etwa nicht?“ Mit einem flinken Sprung rettete das blonde Mädchen Ava und Tyler vor den Gesteinsbrocken. „Oh mein Gott. Mum… Dad… Ihr lebt!!!“
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11.2. Die nächste Generation