Rückblick: Tyler und Monique gingen in den Park um mit Rachel zureden. Diese wimmelt sie aber ab und als der Anwalt merkte, dass Sophie und Carmen die Personen waren, die Rachel erwartete, schlich er sich an und lauschte was sie zu bereden hatten. Er fand heraus, dass Rachel und die anderen zwei nicht sie selbst waren. Durch ein Missgeschick machte er sich bemerkbar und Carmen schlug ihn bewusstlos. Sie schleppten Tyler mit in einem schwarzen Loch...
2.4. Der Kopf muss weg
Monique
versuchte zweimal Tyler auf seinem Handy zu erreichen. Aber
jedes Mal kam die Mailbox. Sie riss die Autotür auf und lief
zurück in den Park. Als sie an der Stelle war, wo sie Tyler
zuletzt gesehen hatte, sah sie nur sein Handy einsam auf der
Wiese liegen. Verwundert nahm sie das Handy zu sich und ging
weiter in den Park hinein…
Irgendwo…
Tylers Nacken Schmerze, als er wieder
zu sich kam. Er hatte einen harten Schlag auf den Nacken
bekommen, welches ihm das Bewusstsein nahm. Als er mit
seiner Hand an seinem Kopf langen wollte, merkte er, dass
diese geknebelt waren und er an einem Stuhl festgebunden
wurde, Er wollte losbrüllen, merkte aber, dass ein Tuch ihm
dabei hinderte zusprechen. Orientierungslos blickte er um
sich. Er wusste nicht wo er war und konnte auch nichts
machen.
Er hörte Stimmen. Es waren die Drei Graien, die sich unterhielten. Plötzlich ging die Tür auf und die drei Hexen traten zu ihm. „Schaut mal wer aus dem Schlummerland erwacht ist, Mister Carrendoor, der Wunderknabe und Hoffnung aller.“. Enyo (Carmen) lief zu Tyler und löste das Tuch von seinem Mund. „Ihr seid doch alle krank! Ich versteh das alles nicht. Wer soll ich sein und warum tut ihr mir das an?“. Der Anwalt hoffte auf Antworten, die ihm weiterhelfen konnten.
„Wir sind nicht krank. Jeder hat das Recht zu leben und da ist uns jedes Mittel Recht.“. Deino (Sophie) setzte sich auf den Stuhl, der neben Tyler stand. Tyler glaubte nicht an Hexen, Geister oder irgendwelche Kreaturen, obwohl er schon einmal mit so etwas zu tun hatte. „Wo sind die Anderen?“. Die drei Hexen fingen an zu lachen „Sie sind in einer Parallelwelt gefangen und werden dort für immer bleiben. Und weißt du was, eine Schwester von uns wird auch demnächst wieder zum Leben erweckt. Medusa, eine der gefürchteten Gorgonen.“. Kopfschüttelnd blickte er Deino (Sophie) an und konnte das alles nicht glauben.
In Tylers Wohnung
Erschöpft öffnete Ava die Wohnungstür. Sie wunderte sich,
dass nirgends Licht brannte. War Tyler etwa nicht zu Hause?
Sie lief ins Wohnzimmer und wählte mit dem Telefon die
Nummer ihres Freundes. – „Hallo“,
Ava wunderte sich über die weibliche Stimme, „Wer
ist denn dran?“, fragte
Ava. Monique hatte das Handy bei sich und meinte, dass Tyler
spurlos verschwunden ist.
Ava, die sich immer schnell Sorgen machte, meinte, dass sie gleich wieder zurück rief. Hastig wählte sie die Nummer von Ethan und hoffte, dass er wusste wo ihr Freund steckte. Doch er wusste auch nicht, wo sein ehemaliger Klassenkamerad war. Als Ava nochmals Monique anrief, vereinbarte sie ein Treffen im Park…
Bei den drei Graien
„Es wird Zeit unsere Gorgonenschwester herbeizurufen“,
äußerte sich Enyo (Carmen), die nickende Bestätigungen von
ihren Schwestern Pemphredo (Rachel) und Deino (Sophie)
bekam. Tyler wurde mit einer außergewöhnlichen Situation
konfrontiert. Sowas kannte er nur von Filmen. Sie umkreisten
den Anwalt und fingen an etwas auf Griechisch zu murmeln.
Der fassungslose Tyler sah, wie sich langsam ein starker
Wind bildete. Es donnerte und blitze mitten im Raum. Der
Fußboden bekam Risse. Schlangenköpfe kamen aus dem Fußboden.
Es war einfach nur seltsam und unheimlich. Tyler schloss seine Augen, denn irgendwie
hatte er das ungute Gefühl, dass die Kreatur, die gerade aus
dem Boden heraus kroch, wirklich Medusa sein konnte.
Mit
einem scheußlichen Geheule räkelte sich die Frau mit den
Schlangenhaaren am Fußboden. Irritiert schaute sie die
Umgebung an. Für sie war alles fremd, denn schließlich lebte
sie jahrhunderte vor Christus. Die Schwestern freuten sich,
dass alles geklappt hatte.
Da Tyler
seine Augen geschlossen hatte, merkte er nicht, wie Medusa
langsam auf ihn zu kroch. Sie griff nach seinem Bein und
schleuderte ihn samt dem Stuhl gegen die Wand. Der Stuhl
zerbrach in seine Einzelteile. Tyler zitterte am ganzen
Körper. Er wälzte sich auf dem Boden vor Schmerzen. Trotzdem versuchte er immer noch seine Augen geschlossen zu
halten. Nur für Sekunden öffnete er seine Augen und hatte
Glück, dass Medusas Blick ihn nicht draf. Sie war
anders als er gedacht hatte.
Unerwartet griff, die etwas verwirrte Gorgonin nach Deino (Sophie). „Was machst du? Das ist deine Schwester.“. Doch es war zu spät. Die Schlangen, die anstalle der Haare waren, bissen in ihr Hals und das Gift verteilte sich in Sekunden im ganzen Körper, wodurch tot zu Boden fiel.
Entsetzt mussten die zwei Hexen zusehen, wie ihre eigene Schwester ein umbrachte. Medusa lies einen schrecklichen Schrei von sich und sprang aus dem Fenster. Fassungslosigkeit war in den Gesichtern von den zwei Hexen zusehen. „Wieso hat sie Deino getötet. Das alles war nicht geplant“, schrie Enyo (Carmen) und hatte Tränen in den Augen.
Die drei Hexen waren nur zusammen stark. Wenn eine ausfällt,
werden die anderen automatisch schwächer. „Jetzt
habt ihrs. Dank euch rennt ein Monster frei auf der Straße
herum.“,
brüllte Tyler und humpelte zu den Hexen. Diese schüttelten
ihren Kopf und starrten auf ihre leblose Schwester.
„Wir müssen unsere Schwester wieder zurückholen.“. Pemphredo
(Rachel) nickte ihrer Schwester stimmend zu.
„Du musst sie umbringen“, fügte Enyo (Carmen) hinzu und blickte zu Tyler, der gerade versuchte sich von den Fesseln zu befreien. Erstaunt fragte er nach „Wie bitte. Genau. Ich soll euch nun Helfen, nachdem ihr mich entführt und fast umgebracht habt. Wisst ihr was, ihr könnt mich mal!“. Die Stimmung war eisig, „Wenn du willst, dass ganz Brooklyn demnächst eine steinige Zeit erlebt, dann verweigere es. Aber du weißt, dass deine Familie und Freunde ebenfalls hier leben.“.
Er war in der Zwickmühle. Sollte er den Hexen helfen und dennoch die Ungewissheit haben, getötet zu werden, oder egoistisch zu sein und nur an sich denken. Die Hexen wussten, dass Tyler nicht nein sagen konnte. „Sie muss wie damals enthauptet werden. Dabei darfst du ihr nie direkt in die Augen schauen“, schilderte Pemphredo (Rachel).
Tyler schüttelte den Kopf und wurde währenddessen von Enyo
(Carmen) befreit. „Na dann lasst uns in Gottes Namen die
Verrückte suchen“, merkte er an. Zusammen mit den Hexen ging
er aus diesem
Raum. Plötzlich blieb er stehen, „Das ist ja
Carmens Wohnung. Wieso sah es darin so anders aus?“.
Empört gab Enyo zu, dass sie es ein bisschen
gemütlicher in der Wohnung gemacht hatte. Alles sollte etwas
unheimlicher und gruseliger sein, so wie früher. Einfach nur
krank, dachte er und lief
aus dem Gebäude und blieb auf dem Gehweg stehen. „Wo müssen
wir jetzt hin?“, fragte er.
Die Hexen griffen nach seiner Hand. "Zu Fuß wird das nie was". Sie beamten sich fort und waren nun in einer Seitenstraße, „Wir sind ein Tick zu langsam. Medusa war schon hier“, sagte Pemphredo und zeigte auf einen versteinerten Obdachlosen. Sie beamten sich wieder an einen anderen Ort und landeten in einer großen Mülltonne. „Na Super habt ihr es gemacht. Könnt ihr mich bitte vorwarnen, wenn ihr so ein Hokuspokus macht. Mein Magen macht das nicht mit", schimpfte er empört und entfernte die Essensreste von seiner Jacke.
Enyo lachte,
weil Tyler sich so künstlich aufregte. "Psst, da vorne steht
sie." Medusa war gerade dabei ein nächstes Opfer zu versteinern,
als sie ein Rascheln in der Tonne hörte. "Hier
hast du ein Schild und ein Schwert, das damals Perseus
besaß. Versuche wie er damals Medusa zu töten. Er schaute
sie nie direkt in das Gesicht, sondern lediglich in ihr
Abbild, das sich auf dem Schild spiegelte.".
Ehe Enyo weitersprechen konnte, wurde sie von Medusa gepackt und gegen eine Steinwand geschleudert. Bewusstlos fiel sie zu Boden. Ihre Schwester schäumte vor Wut, „Das ist der Dank dafür, dass wir dich wieder zum Leben erweckt haben?“. Als sie diesen Satz beendet hatte, wurde sie ebenfalls von der zornigen Medusa gepackt und gegen die Wand geschleudert.
Auch sie wurde bewusstlos. Ängstlich hielt er das Schild schützend vor seinem Gesicht. Medusa schreckte zurück. "Perseus?", fragte sie ängstlich und entfernte sich schnell von der Mülltonne. Der Schweiß tropfte von Tylers Stirn. Er hatte Todesangst. Trotzdem versuchte er die Tipps von der Hexe umzusetzen und blickte in das Schild. Doch Medusa erkannte recht schnell, dass Tyler nicht Perseus war und griff ihn wütend an. Tyler konnte grad noch in letzter Sekunde aus der Tonne springen und verlor dabei sein Schwert. Er zitterte am ganzen Körper und seine Hände waren total verschwitzt. "Verdammt. Ich muss irgendwie wieder an das Schwert kommen.".
Doch Medusa war schlau und krallte sich das Schwert. Tyler realisierte die unglückliche Lage. Er war definitiv im Nachteil. Die Hexen konnten ihm nicht helfen, da sie unmächtig waren und Medusa hatte ihren tödlichen Blick. Zudem kam nun, dass sie das Schwert hatte. Das Schild würde ihm nicht viel weiterhelfen. Doch viel Zeit um zu überlegen hatte er nicht. "Denk nach. Was würde Ethan machen?", flüsterte der Anwalt nervös und hoffte auf eine blitzschnelle Idee.
Doch die Idee kam nicht. Medusa griff ihn wieder an und
schaffte es diesmal sein Schild aus der Hand zu schlagen.
Ein kurzer Blick und es würde alles zu Ende sein, dachte er
und kaum hatte er das gedacht, wurde er auch schon von
Medusas Blick konfrontiert. Tyler merkte, wie seine Füße
langsam steif wurde. Sein ganzer Körper erstarrte, bis er
sich kaum noch bewegen konnte. Er wurde versteinert und sein
Herz hörte auf zu schlagen.
Pemphredo (rachel) erwachte von ihrer Bewusstlosigkeit und sah den versteinerten Tyler und die unmächtige Schwester. Sie sah, wie Medusa noch Tylers versteinerten Körper triumphierend betrachtete. Diese Gelegenheit nutzte sie und machte eine ruckartige Handbewegung wodurch das Schwert, direkt in den Rücken gerammt wurde. Voller Schmerzen fing sie an zu kreischen. Sie fiel auf die Knien und blutete stark.
Plötzlich wurde die Zeit angehalten
und alles blieb stehen. Wie von Geisterhand wurde Tylers
Versteinerung wieder aufgehoben. "Was ist mit mir
passiert?". Tyler sah die erstarrten Menschen, die sich kein
bisschen bewegten. "Die Zeit ist noch nicht gekommen", rief
eine Person, die nirgends zu sehen war. Plötzlich kam ein
grelles Licht, das Tyler blendete. Als er wieder die Augen
aufmachte merkte er, dass er in seinem Bett lag. Es war 10
Uhr. Als er seine Hände vor seinem Gesicht hielt entdeckte
er einige Kratzer. War das jetzt ein alles nur ein Traum?
Aber wieso hatte er auf einmal offene Wunden?
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Ende der 2. Episode
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